SPD-Fraktion spricht sich für die Sanierung des Hallenbades aus

„Nach intensiver Diskussion haben wir uns entschieden, im Stadtwerkeausschuss für eine Sanierung des Hallenbades zu votieren. Öffentlichkeit und Schwimmsportvereine sollen auf fünf Bahnen schwimmen bzw. trainieren können. Dazu gehört auch die Möglichkeit, vom 1m- und 3m-Sprungbrett ins Wasser zu kommen.“, sagt Thorsten Mann-Raudies, Sprecher für Stadtwerkepolitik der Elmshorner SPD-Fraktion. „Eine Sanierung garantiert gegenüber dem Neubau eine kürzere Bauzeit und hat darüber hinaus erhebliche Vorteile.“

Ein Vorteil sei, dass das Land  Fördermittel zur Sanierung von Bädern bereitgestellt habe. „Wir werden in der Sitzung des Stadtwerkeausschusses am 27. Juni einen Antrag stellen, dass sich die Verwaltung diesbezüglich mit dem Land in Verbindung setzen möge.“, so Mann-Raudies.

Sehr positiv bewerten die Sozialdemokraten, dass nach der Vorstellung der verschiedenen Sanierungs- und Neubauvarianten in der letzten Ausschusssitzung noch einmal eine neue Vorlage von Stadtwerken und Verwaltung erarbeitet wurde, die eine neue Option biete. „Die bisherigen Pläne sahen sowohl für den Neubau als auch für die Sanierung eine Erweiterung des Gebäudekörpers vor, was erhebliche Auswirkungen auf die Investitionskosten zur Folge hatte. Der neue Vorschlag sieht nun vor, die Stadtwerke mit einer Detailplanung für die Sanierung des bestehenden Hallenbades inklusive Kostenberechnung zu beauftragen. Da das Raumprogramm auch ein 25-Meter-Becken mit fünf Bahnen umfasst, optional mit Sprungbereich 1 m-Brett/ 3 m-Turm, können wir diesem Vorschlag zustimmen und hoffen auf eine Mehrheit in der Ausschusssitzung am kommenden Montag.“, betont die stellvertretende Fraktionsvorsitzende und Pressesprecherin Dörte Köhne-Seiffert. Mit der neuen Vorlage habe die Stadtwerkeleitung auf die in der letzten Sitzung geäußerte Kritik von Seiten der Nutzer an der Idee, ein Kombibecken zu realisieren, reagiert. Eine Entscheidung für ein Kombibecken hätte zur Folge gehabt, dass nur noch drei reguläre  Schwimmbahnen vorhanden gewesen wären. „Auch wir hatten Bedenken gegen eine derartige Lösung im Ausschuss geäußert.“, so Köhne-Seiffert.

Die Elmshorner Sozialdemokraten verfolgen das Ziel von einem fünfbahnigen Schwimmbecken mit Sprungmöglichkeiten von Anfang an. Untermauert wurde diese Einschätzung durch zahlreiche Kontakte zu schwimmbegeisterten Elmshornerinnen und Elmshornern. Auf der Ehrenamtsmesse in Hainholz wurden zahlreiche Stimmen von Bürgerinnen und Bürgern eingeholt, in sozialen Netzwerken umfangreich diskutiert. Mit den Schwimmsportvereinen wurde ebenfalls kommuniziert, und die Meinung bei Frühschwimmern durch eigens geführte Gespräche eingeholt. „Im Ergebnis wollen alle schwimmen. Und das so, wie es in der alten Konstellation des Hallenbades möglich war!“ fasst Thorsten Mann-Raudies die Stimmungslage zusammen. Die Vereine bräuchten zur Abnahme der Schwimmscheine unbedingt die Möglichkeit zum Springen.

Nun liege es an der Diskussion im Ausschuss, wie es weitergeht.