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Grünkohl, Tucholsky und Kabarett zum Jahresausklang

Eine lang gepflegte gute Tradition ist für die Elmshorner Sozialdemokraten das Grünkohlessen zum Jahresausklang geworden.

„Wir haben zum 33. Mal eingeladen“, so verwies der SPD-Ortsvorsitzende Dr. Ernst Dieter Rossmann auf das kleine Jubiläum der weiterhin sehr beliebten Veranstaltung bei seiner Begrüßung der Gäste, darunter auch der Elmshorner Verwaltungschef Volker Hatje.

Zu seiner Unterstützung hatte der Elmshorner Bundestagsabgeordnete als besonderen Gast seinen Kollegen Franz Thönnes eingeladen. Der ehemalige SPD-Landesvorsitzende ließ es sich nicht nehmen, eine kleine Rückschau in die Geschichte der Sozialdemokratie zu halten und einen Ausblick auf kommende Herausforderungen zu werfen.

Thönnes sorgte auch mit seinem Talent, dem gekonnten Vortrag aus ausgewählten Werken des Journalisten und Schriftstellers Kurt Tucholsky, für den kulturellen Höhepunkt des Abends.

Eine besondere Freude war für Rossmann und Thönnes die Möglichkeit, verdiente Genossinnen und Genossen für langjährige Mitgliedschaft zu ehren. Von den sieben Jubilaren, die auf 25, 40 oder gar 60 Jahre zurückblicken können, nahmen Heinke Blohm für 25 Jahre  und Ursula Wohlenberg für 40 Jahre  persönlich ihre Urkunden und Ehrennadeln entgegen.

Der guten Tradition entsprechend durfte nach dem deftigen Mahl und dem kleinen Schluck danach auch das Vorstandskabarett nicht fehlen, in dem der Ortsvereinsvorsitzende mit seinen Mitstreitern einmal mehr die besonderen Elmshorner Höhepunkte und Skurilitäten des ablaufenden Jahres Revue passieren ließen. Das Lüften der mehr oder minder großen Geheimnisse der Elmshorner Stadtpolitik, angefangen von den Erwägungen zur „netten Toilette“ bis hin zum neuen Verwendungsvorschlag für den Getreidefrachter Klostersande als Ersatz für das abgetragene Brückenbauwerk am Gerlingweg, sorgte für viel Heiterkeit und Schmunzeln der Gäste. 

Nachdem sie 18 Jahre selbst Gegenstand der satirischen Betrachtungen war, genoss insbesondere die Elmshorner Altbürgermeisterin Dr. Brigitte Fronzek die mit großem Beifall bedachte Darbietung. Ihr Amtsnachfolger Volker Hatje erwies sich als würdiger Nachfolger für den liebevollen Spott der Genossen, die sich bei ihm anschließend mit einem kleinen Geschenk und mit der Einladung zum nächsten Grünkohlessen im Jahr 2015 bedankten.