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SPD Fraktion setzt sich für den Neubau der Gerlingweg-Brücke ein

Seit Monaten beschäftigt die Kleintierbrücke Gerlingweg die Elmshorner Verwaltung und Lokalpolitik. Die im Jahr 2005 errichtete Holzbrücke ist in ihrer Verkehrssicherheit beeinträchtigt, seit dem im Herbst letzten Jahres ein Pfeiler durch Fäulnis eingebrochen ist. Außerdem weist die Brücke noch weitere erhebliche Schäden auf. Die Brücke wird durch zusätzliche Stützen gesichert. Dies ist allerdings nur eine provisorische Lösung. Für eine Instandsetzung der Brücke stehen laut Haushaltsplan 77.000 € zur Verfügung. Doch diese Summe wird nicht ausreichen. Am kommenden Montag soll daher im Ausschuss für kommunale Dienstleister nach Vorlage der aktualisierten Kostenschätzung entschieden werden, ob die Brücke tatsächlich saniert oder doch abgerissen wird.

Die SPD-Fraktion hat sich eindeutig positioniert:"Wir wollen den Grünzug an dieser Stelle erhalten. Allerdings halten wir eine Sanierung der bestehenden Holzbrücke für unwirtschaftlich. Das Risiko, dass die Sanierung noch aufwendiger wird, als auf den ersten Blick erkennbar, ist groß. Deswegen sprechen wir uns für den Abriss der bestehenden Holzbrücke und Ersatz durch eine Stahlverbundbrücke aus.", erklärt Hans-Joachim Seiffert, der zuständige Sprecher der SPD-Fraktion. 

Für den Abriss und den Neubau kalkuliert die Verwaltung derzeit mit Kosten von zusammen 270.000 €, eine Sanierung wird mindestens 122.000 € kosten. Für die provisorische Sicherung gibt die Stadt derzeit etwa 900 € im Monat aus. Nach einer Sanierung müssten für den Unterhalt der Holzbrücke jährlich etwa 10.000 € bereitgestellt werden, eine Stahlverbundbrücke wird hier nur mit 2000 € jährlich den städtischen Haushalt belasten. Bei der Holzbrücke wäre außerdem alle drei Jahre ein Anstrich nötig. Allerdings könne auch durch diesen Anstrich ein erneuter Pilzbefall nicht ausgeschlossen werden. Die Stahlverbundbrücke sei zwar in der Investition zunächst teuer, wegen der deutlich niedrigeren Folgekosten und einer längeren Haltbarkeit sei aber der Neubau die richtige Entscheidung, hebt auch die finanzpolitische Sprecherin der Fraktion, Dörte Köhne-Seiffert, die Bedeutung der Folgekosten hervor. "Für die Ermittlung der Wirtschaftlichkeit muss ein längerer Zeitraum betrachtet werden. Wir wollen eine dauerhafte Lösung, damit wir nicht in 10 Jahren erneut über eine weitere Instandsetzung der Gerlingwegbrücke reden müssen!", betont die Finanzpolitikerin. Über die Zukunft der Gerlingwegbrücke soll am kommenden Montag entschieden werden.