„Lernen auf Distanz“ muss stabile Lösung werden

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Wir begrüßen die Digitalstrategie für digitales Lernen in den Schulen.

Von Beginn an setzen wir uns deshalb auch für die flächendeckende Verteilung von mobilen Endgeräten für alle Schülerinnen und Schüler ein.

Deshalb wurde bereits im Mai eine entsprechende Anfrage im Ausschuss für Kinder-, Jugend-, Schule und Sport gestellt.

Angesichts der aktuellen Pandemielage stellt sich noch drängender die Frage nach einer Umsetzung der Ideen. Katerina Nassis Klaus, schulpolitische Sprecherin der SPD Elmshorn:

Katerina Nassis-Klaus

„Es war beabsichtigt, die zusätzlich beschafften Endgeräte im Fall von erneuten Schulschließungen bedarfsgerecht so unter den Schulen aufzuteilen, dass kein Kind benachteiligt wird.“

Denn aktuell stellt sich die Frage, ob die derzeit zunehmenden teilweisen Schulschließungen im Zuge der Hygienekonzepte bereits dazu zählen. Auch möchten wir wissen, ob bereits ein konkretes Verfahren zur Aufteilung abgestimmt ist, und wie dieses aussieht. Nassis-Klaus:

„Die Endgeräte allein sind es aber noch nicht. Es wurde auch eine Online-Plattform in Aussicht gestellt. Hierzu wurde das Lernmanagementsystem „itslearning“ vom Land erfunden. Uns interessiert hier der aktuelle Stand der Umsetzung an Elmshorner Schulen.“

Es muss sichergestellt sein, dass im Falle weiterer schulischer Einschränkungen im Präsenzunterricht – und der Verlagerung des Unterrichts nach Hause – die nötigen Online-Mittel zur Verfügung stehen.

Wir fragen uns auch, ob die IT-Ausrüstung der Schulen den Anforderungen Stand hält, oder ob zusätzliche Unterstützung durch die IT-Abteilung des Rathauses nötig und leistbar ist.

All diese Punkte haben wir in einem Fragenkatalog im Ausschuss thematisiert.

Die Konzepte der einzelnen Schulen sind auch für die geplante Evaluation des Medienentwicklungsplans von großer Bedeutung.

Da fehlen noch einige, die wir nun eingefordert haben.